Was ist PSSM beim Pferd?

Es gibt viele verschiedene Gesundheitsprobleme, die Pferde betreffen können. Eines dieser Probleme ist die so genannte PSM (Polysaccharid-Speicherkrankheit) bei Pferden. In diesem Artikel werde ich mich damit befassen, was PSM bei Pferden ist, wie man es erkennt und wie man es behandelt.

PSSM (Polysaccharid-Speicherkrankheit) ist eine genetisch bedingte Krankheit beim Pferd, die durch eine Veränderung des Glykogenspeichers im Skelettmuskel verursacht wird. Die Krankheit verursacht eine Verringerung der Muskelkraft und eine Veränderung des Muskelerregungsverhaltens, die zu einem unregelmäßigeren Gang und manchmal zu anderen Problemen führen kann. PSSM ist vor allem bei warmblütigen Pferden häufig, aber es kann auch andere Rassen betreffen.

Wie sieht ein PSSM Pferd aus?

Pferd krümmt den Rücken, zeigt Bewegungsunlust und versteift die Hinterhand. Es gibt Anzeichen für leichte Kolik und schwere Schübe während des Trainings. Das Pferd wirkt steif und steht still, beginnt stark zu schwitzen. Es ist wichtig, das Pferd sofort zu untersuchen um eine Diagnose zu stellen und die richtige Behandlung zu beginnen.

Beim Pferd sollte eine Fütterung mit hohem Anteil an Öl und Vitamin E stattfinden. Vermeiden Sie stoßweise Gaben von kohlenhydratreichem Futter. Hauptsächlich sollte das Pferd nur Heu (erster Schnitt) möglichst spät geschnitten bekommen.

Was tun bei PSSM

PSSM-Pferde benötigen eine spezielle Ernährung: Heu sollte überwiegend gefüttert werden, Futterpausen sind zu vermeiden. Falls mehr Energie benötigt wird, kann man auf die Fütterung von Ölen zurückgreifen. Es ist wichtig, dass die Futterrationen klein bleiben. Auch ein geeignetes Training ist wichtig, um die Beweglichkeit des Pferdes zu unterstützen.

Generatio in Tübingen wird den DNA-Test auf die Muskelerkrankung Polysaccharid-Speicher-Myopathie Typ 2 (PSSM2) ab dem 1. April 2022 günstiger anbieten. Der Preis wird von aktuell 327,25 Euro auf 238,00 Euro reduziert.

In welchem Alter tritt PSSM auf?

PSSM2 Symptome sind das erste Mal meist erst im Alter von 7-10 Jahren sichtbar. Wesensveränderungen können schmerzbedingt sein und das Pferd kann plötzlich explosiv oder besonders lustlos werden. Ein typisches Anzeichen ist eine steife Hinterhand und eine feste Oberlinie mit wenig Raumgriff.

Muskelbiopsie ist der sicherste Weg, um PSSM bei Pferden nachzuweisen. Bei der Prozedur wird die Gewebeprobe aus der Muskulatur des sedierten Pferdes ausgestanzt und sollte möglichst schnell im Labor untersucht werden.was ist pssm beim pferd_1

Welches Futter bei PSSM Pferd?

PSSM-Pferde sollten eine Zufütterung von Antioxidantien wie Vitamin E und Selen erhalten, um ihre Ernährung zu ergänzen. Des Weiteren kann es sinnvoll sein, Aminosäuren oder Mangan (abhängig von der Heuqualität) zu füttern, um den Nährstoffbedarf zu decken.

Atcom PSSM-Vital ist ein wertvolles Supplement zur Unterstützung des Stoffwechsels bei Pferden mit PSSM und hohem Muskeltonus. Es enthält lebenswichtige Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren. Darüber hinaus ist es ohne Aromastoffe, Getreide oder Zuckerzusätze konzipiert. Daher ist es für Pferde mit empfindlichem Stoffwechsel besonders geeignet.

Wie kann man PSSM 2 testen

EquiSeq liefert eine einfache Möglichkeit, die genetische Variante von PSSM2 zu diagnostizieren. Mit diesem Gentest über Mähnen- oder Schweifhaare des Pferdes kann eine nicht-standardisierte Muskelbiopsie umgangen werden.

Marstall MyoCare-Müsli ist ein sehr gutes Futter für Pferde mit erblichen Muskelbeschwerden wie PSSM 1, PSSM 2 und RER. Das Müsli enthält leicht verdauliche Proteine, die bei Pferden mit diesen Bedingungen besonders wichtig sind und die Muskelfunktion unterstützen. Es ist eine gute Wahl für Pferde, die unter diesen Erkrankungen leiden.

Ist PSSM ein Mangel?

Der Gendefekt bei dem Reitpferd wurde von einem Sachverständigen untersucht und es kam zu dem Ergebnis, dass ein Mangel nicht vorliegt, da die Verwendbarkeit des Pferdes als Reitpferd nicht beeinträchtigt ist.

Die Erkrankung wird durch ein mutiertes Gen (N/ PSSM) vererbt, das autosomal-dominant übertragen wird. Träger dieser Mutation erkranken mit hoher Wahrscheinlichkeit und sie können die Mutation an 50% ihrer Nachkommen weitergeben.

Was ist pssm2 Pferd Symptome

PSSM 2 ist eine schwere Erkrankung, die eine Vielzahl von Symptomen hat. Dazu gehören Dellen der Muskulatur, Lahmheiten, Kraftlosigkeit oder Apathie. Muskelverspannungen und Muskelabbau sind ebenfalls häufig. Es ist wichtig, dass eine frühzeitige Diagnose und Behandlung erfolgt, um den Zustand des Patienten zu verbessern.

PSSM Typ 1: Es ist in der Forschung bestätigt, dass PSSM Typ1-Pferde eine Genmutation aufweisen, die zu einer erhöhten Glykogenspeicherung in der Muskulatur führt. Anders als PSSM2-Pferde, weisen diese Pferde keine Genmutation vor.

Kann ein Pferd mit PSSM ab und zu geritten werden?

PSSM2 ist leider nicht heilbar, aber durch angepasste Fütterung, Haltung und regelmäßigem Training können viele Pferde eine deutliche Verbesserung erfahren. Tierarzt Dr2208 empfiehlt, dass Pferde mit PSSM2 zu Beginn des Trainings ausreichend Schritt geritten werden, damit sich die Muskeln aufwärmen können.

Leinöl ist ein sehr nützliches Mittel, um die Gesundheit und das Wohlbefinden des Pferdes zu unterstützen. Es ist reich an Omega-3-Fettsäuren und kann das Fell glänzen lassen, die Hufqualität verbessern und die Verdauung und das Immunsystem unterstützen. Es ist recht einfach, das Pferd mit Leinöl zu versorgen, da nur 50ml täglich nötig sind.was ist pssm beim pferd_2

Für was ist Leinöl bei Pferden gut

Leinöl ist ein idealer Ersatz für eine eiweißarme Pferdefütterung. Es ist leicht verdaulich, unterstützt den Fellwechsel, hat entzündungshemmende Wirkung und stärkt das Immunsystem. Daher ist es ein wertvolles Ergänzungsfuttermittel für Pferde.

Kräuter können eine wichtige Rolle bei der Unterstützung des Muskelstoffwechsels und der Entgiftung und des Stoffwechsels spielen. Bockshornkleesamen sind hier ein besonders hochaktives Kraut. Auch die Ringelblume kann eine Stärkung des Stoffwechsels und der Entgiftung bewirken. Diese beiden Kräuter sollten daher in Betracht gezogen werden.

Was füttern bei PSSM 2

Proteine und Aminosäuren sind ein wichtiger Bestandteil der Ernährung von Pferden. Es wird angenommen, dass Pferde mit PSSM2 einen 20- bis 100-prozentigen Mehrbedarf an Proteinen haben. Der Bedarf eines gesunden Großpferdes liegt bei ca. 400 g pro Tag. Für betroffene Pferde bedeutet das, dass sie 500 bis 800 Gramm Protein pro Tag benötigen.

PSSM2 ist eine Erkrankung, die bei Pferden auftritt. Symptome sind z.B. verspannte Muskeln, Kreuzverschlag, Muskelabbau und Muskeldellen. Manche Pferde werden ataktisch oder neigen zum Hahnentritt. Bei anderen können Auffälligkeiten in Zusammenhang mit Fütterungs- oder Trainingsproblemen auftreten. Es ist wichtig, dass Pferdebesitzer auf diese Symptome achten, um eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sicherzustellen.

Welche Hengste haben PSSM

Alle Hengste, die in Hengstbuch I oder II eingetragen sind oder eingetragen werden, müssen ab dem Zuchtjahr 2021 auf Polysaccarid Speicher Myopathie (PSSM) Typ 1 mit Hilfe des Gentests untersucht werden. Diese Untersuchung ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Zuchtwahl.

Pferde, die unter Stress stehen, können Verspannungen im ganzen Körper entwickeln. Dies kann sich in Rittigkeitsproblemen wie Bocken oder Steigen äußern und kann dazu führen, dass das Pferd widersetzlich beim Reiten ist. Daher ist es wichtig, Stress zu vermeiden und die Muskulatur zu entspannen, um Schmerzen zu vermeiden.

Wie viel Leinöl darf ein Pferd bekommen

Achte darauf, dass jedes Pferd täglich 20 ml Leinöl pro 100 kg Körpergewicht erhält. Dies ist die empfohlene Menge, um eine optimale Versorgung mit essentiellen Fettsäuren zu gewährleisten.

Leinöl hat eine relativ kurze Haltbarkeit von 6 bis 8 Wochen, danach sollte es nicht mehr verfüttert werden, da es verdorben sein kann. Verdorbenes Leinöl ist hellgelb und kann auch milchig werden.

Sind Rübenschnitzel gut fürs Pferd

Rübenschnitzel sind eine hervorragende Energiequelle für Pferde, da sie die Energie langsamer als Hafer freigeben. Außerdem sind sie ideal zur Gewichtszunahme bei schwerfuttrigen oder zu mageren Pferden geeignet.

Leinsamenöl ist eine sehr wertvolle Zutat in der Pferdefütterung. Es wird durch das Pressen von Leinsamen mit hohem Ölgehalt gewonnen und enthält essentielle Fettsäuren, die für die Gesundheit von Pferden unerlässlich sind. Es ist eine gute Quelle für Omega-3-Fettsäuren und unterstützt die Funktion des Immunsystems. Dadurch können die Pferde länger fit und gesund bleiben.

Was bewirkt jeden Tag ein Löffel Leinöl

Bio-Leinöl ist ein traditionelles und hochgeschätztes Öl mit einer einzigartigen Fettsäurezusammensetzung und enthält rund 50 g Omega-3-Fettsäuren pro 100 g. Diese entzündungshemmende Alpha-Linolensäure kann bei regelmäßiger Einnahme zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut beitragen. Daher ist es eine gute Option für Menschen, die ihren Cholesterinspiegel regulieren möchten.

Verdaulichkeit von Pferdeölen: Leinöl und Fischöl sind am besten für Pferde geeignet. Andere Öle wie Hanf-, Raps- oder Distelöl haben im Vergleich dazu eine eher untergeordnete Bedeutung.

Fazit

PSSM (Polysaccharid-Speicher-Myopathie) ist eine genetisch bedingte Muskelerkrankung beim Pferd, die durch die abnormalen Ablagerungen von Glykogen und anderen Kohlenhydraten in den Muskelzellen verursacht wird. Diese Ablagerungen schränken die Muskelkontraktion ein und machen das Pferd anfälliger für Muskelschmerzen und Muskelkrämpfe. PSSM kann auch zu schwachem Muskeltonus und einer reduzierten Leistungsfähigkeit führen. Die genaue Ursache der Erkrankung ist nicht bekannt, aber es gibt eine Reihe von Faktoren, die zu einem erhöhten Risiko für PSSM beim Pferd führen können. Die Behandlung von PSSM bei Pferden kann eine Kombination aus Ernährungsumstellung, Medikamenten und anderen therapeutischen Maßnahmen beinhalten.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass PSSM eine genetische Stoffwechselerkrankung beim Pferd ist, die durch eine Mutation des GYS1-Gens verursacht wird. Es ist eine schwerwiegende Erkrankung, die schwerwiegende Symptome verursachen kann, weshalb es wichtig ist, die Erkrankung frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.